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Die finnische Komponistin Johanna Ruotsalainen erhält 2020 als Zweite das "Internationale Hanns Eisler-Stipendium der Stadt Leipzig". Die 1983 geborene Komponistin, die derzeit als Dozentin für Musiktheorie und Komposition an der finnischen Universität für Angewandte Kunst Oulu tätig ist, erhält 5.000 Euro für den Lebensunterhalt und kann ab April 2020 fünf Monate lang kostenfrei in der Geburtswohnung von Hanns Eisler wohnen und arbeiten. Das fertige Werk werden Steffen Schleiermacher und das Ensemble Avantgarde in der ersten "musica nova" der darauffolgenden Saison zur Uraufführung bringen. Johanna Ruotsalainen folgt damit auf Gregor Forbes, der als erster Hanns Eisler-Stipendiat der Stadt Leipzig in dem Konzert am 16. Oktober mit der Premiere seines Ensemble-Stückes "The Dissonance of Emancipation" offiziell verabschiedet wurde, jedoch über seine Residenzzeit hinaus weiter in Leipzig wohnen bleiben will.
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News

!!!Abgesagt!!! EislerTag am 28. März 2020 in Berlin

Die Vorstände der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft und der Ernst Busch Gesellschaft sagen den für den 28. März geplanten EislerTag aufgrund der gesundheitlichen Gesamtsituation in Deutschland ab. Die geplante Veranstaltung wird auf den Herbst 2020 verschoben.

Ursprünglich geplantes Programm: Vortrag von Jürgen Schebera zu drei filmischen Wiederentdeckungen aus den Jahren 1954/1966/1968. Jürgen Schebera präsentiert den Titelgesang aus Joris Ivens' DEFA-Dokumentarfilm „Lied der Ströme“ (Text: Brecht / Musik: Schostakowitsch / Interpret: Busch) sowie zwei bisher kaum bekannte frühe Eisler-Sendungen des Deutschen Fernsehfunks: „Hanns Eisler in Lied und Wort“ / „Blick in ein großes Werk“ (Mitwirkende: Rolf Ludwig, Gisela May, Irmgard Arnold, Robert Trösch und Hermann Hähnel).