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Komm ins Offene, Freund

Komm ins Offene, Freund! Zwar glänzt ein Weniges heute
nur herunter und eng schließt der Himmel uns ein.
Trüb ist’s heut, es schlummern die Gäng’ und die Gassen.
Es scheint, als sei es in der bleiernen Zeit.
Denn nicht Mächtiges ist unser Singen, aber zum Leben gehört es.
Kommen doch auch der Schwalben
immer einige doch, ehe der Sommer im Land.
Möge der Zimmermann vom Gipfel des Dachs den Spruch tun:
Wir, so gut es gelang, haben das Unsre getan.

 

Vertont von Hanns Eisler in Berlin am 12. November 1961 als Nummer 6 der "Ernsten Gesänge". Der Originaltext von Friedrich Hölderlin wurde vom Komponisten als Liedvorlage bearbeitet. Und ist von bedrückender Aktualität.

News

!!!Abgesagt!!! EislerTag am 28. März 2020 in Berlin

Die Vorstände der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft und der Ernst Busch Gesellschaft sagen den für den 28. März geplanten EislerTag aufgrund der gesundheitlichen Gesamtsituation in Deutschland ab. Die geplante Veranstaltung wird auf den Herbst 2020 verschoben.

Ursprünglich geplantes Programm: Vortrag von Jürgen Schebera zu drei filmischen Wiederentdeckungen aus den Jahren 1954/1966/1968. Jürgen Schebera präsentiert den Titelgesang aus Joris Ivens' DEFA-Dokumentarfilm „Lied der Ströme“ (Text: Brecht / Musik: Schostakowitsch / Interpret: Busch) sowie zwei bisher kaum bekannte frühe Eisler-Sendungen des Deutschen Fernsehfunks: „Hanns Eisler in Lied und Wort“ / „Blick in ein großes Werk“ (Mitwirkende: Rolf Ludwig, Gisela May, Irmgard Arnold, Robert Trösch und Hermann Hähnel).