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Just whom does this Hanns Eisler make music for?

Hanns Eisler was a student of Arnold Schoenberg. He wrote music for workers' choirs in Berlin and the film industry in Hollywood, for avant-garde music festivals and communist party events, for the radio, theatre and cabaret. He composed important piano, chamber and orchestral music, more than 500 songs and a national anthem ...more

 

Eisler-Dagen - EislerTage in Amsterdam und Hilversum 28./29.9.2019


© Archiv Dr. Jürgen Schebera, Bearb. neumgraf

EINLADUNG

der Hanns Eisler Stichting Nederland zu den EislerTagen
am Samstag, den 28.9.2019 in Amsterdam und am Sonntag, den 29.9.2019 in Hilversum

Fokus: Eiser und die Niederlande
"Man kann nicht aus seiner Zeit austreten" (Hanns Eisler, 1958)

Anlässlich der EislerTage in Amsterdam und Hilversum möchten wir das Publikum mit den unterschiedlichen Genres der Musik Hanns Eislers bekannt machen. Auf dem Programm stehen musikalische Beiträge des Eisler- und Brecht-Trios sowie weiterer Musiker und Musikerinnen, die u.a. die Kammerkantaten aus den dreißiger Jahren und eine der Suiten für Orchester in der Bearbeitung für Saxophon-Ensemble aufführen werden.

Hauptthemen der Debatten und Lesungen bilden die Fragen: "Wer war Hanns Eisler?" und "Wie war sei Verhältnis zu den Niederlanden?" Auch wird mit zeitgenössischen Komponisten darüber debattiert, welche Rolle die klassische Musik in unserer heutigen Zeit einnimmt.

In Ergänzung des Programms werden die beiden Filme von Joris Ivens "Regen" und "Nieuwe Gronden" gezeigt, die in den Niederlanden situiert sind und für die Hanns Eisler die Musik komponiert hat.

Am Sonntagmorgen besuchen wir das Rundfunkstudio 2 in Hilversum, wo Eisler 1932 und 1933 einige Male das Vata-Orchester dirigiert hat. Unter der Leitung des Dirigenten Werner Herbers wird ein Instrumental-Ensemble ausgewählte Werke Hanns Eislers aufführen, deren Aufnahmen im Archiv des Rundfunks entdeckt worden sind.

Mit vielen Grüßen aus Amsterdam

Nelly Koetsier

Eintrittskarten
Für ergänzende Informationen und Eintrittskarten besuchen Sie bitte unsere Website:

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Hotelempfehlungen

Hotel Plantage, Plantage Kerklaan 25, 105€, zwei Personen
The Lancater Hotel, Plantage Middenlaan, 81€ pro Person
Eden Hotel, Amstel 144, 124 € pro Person

Preisgünstig: StayOkay Amsterdam, Kloveniersburgwal 97, 37€, Schlafsaal

Download Programm EislerTage 2019 Amsterdam/Hilversum

News

HEGA kooperiert mit Akademie der Künste, Berlin

Bis zum Januar 2019 hatte die Arbeitsstelle der Hanns Eisler Gesamtausgabe ihren Sitz am Peter Szondi-Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin. Seit Februar 2019 ist sie an das Archiv der Akademie der Künste, Berlin, angebunden. Die Hanns Eisler Gesamtausgabe (HEGA) ist als historisch-kritische Edition angelegt und verfolgt das Ziel, sämtliche erhaltenen Kompositionen und Schriften Eislers dem wissenschaftlichen Standard entsprechend herauszugeben. Dabei werden nicht nur die bereits vorliegenden, oftmals mangelhaften Druckausgaben revidiert, sondern große Teile des Œuvres erstmals ediert und zugänglich gemacht. Die Hanns Eisler Gesamtausgabe wird von der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft, Berlin im Zusammenwirken mit dem Archiv der Akademie der Künste, Berlin herausgegeben. Sie erscheint im Verlag Breitkopf & Härtel.

Eisler Mitteilungen 67 erschienen

Das Frühjahrsheft der Eisler-Mitteilungen 2019 ist erschienen. Unter dem Heft-Motto "Adelante, batallones!" gibt es u. a. einen Beitrag zu Eisler und die Militärmusik von Tobias Faßhauer und einen über Eislers Spanienaufenthalt (1931–1939) von Diego Alonso Tomás, der mit Förderung der DFG zu bisher nicht beantworteten Fragen zu Eislers Spanienzeit, zur Rezeption und dem Einfluss seiner Musik in Spanien forscht. Abgedruckt wurde zudem ein Auszug aus dem "Klubgespräch" mit Hanns Eisler an der Humboldt-Universität zu Berlin aus dem Jahr 1961 mit spannenden Äußerungen zur Militärmusik sowie das letzte Kapitel aus Heidi Harts Publikation "Hanns Eisler's Art Songs: Arguing with Beauty, Rochester, NY: Camden House, 2018, in welchem sie sich auf verschiedenen Ebenen aktuell-politischen und künstlerisch-ästhetischen Zeitbezügen widmet. Jürgen Schebera berichtet über die "Affäre Deutsche Symphonie" auf dem IGNM-Musikfest in Paris 1937. Ebenfalls abgedruckt wurden Auszüge aus der Einleitung von Johannes C. Gall zum unlängst erschienenen HEGA-Band A-cappella-Chöre 1925–1932. Das Heft wird abgeschlossen mit einem Beitrag von Werner Kopfmüller über die Arbeit des Eisler-Hauses Leipzig e.V. und mit den Rubriken Aufführungen, Vorschau, Gedenken, IHEG.
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A-cappella-Chöre bei Breitkopf & Härtel erschienen

Zum 300. Jubiläum des Verlags Breitkopf & Härtel ist im Rahmen der Hanns Eisler Gesamtausgabe Band 5 der Serie I (Chormusik) erschienen: A-cappella-Chöre 1925–1932, herausgegeben von Johannes C. Gall. Die vor allem für die Arbeiterbewegung der Weimarer Republik relevanten Kompositionen lagen bisher nur in zum Teil schwer greifbaren Einzelausgaben vor. Ein großer Gewinn des Bandes I/5 besteht in der erstmaligen vollständigen Zusammenstellung der Chorstücke aus den Jahren 1925 bis 1932. Insbesondere für professionelle und semiprofessionelle Chorvereinigungen dürfte dieser Band eine echte Entdeckung sein.
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