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In einer aufwändig recherchierten Filmreihe widmet sich die Cinémathèque Leipzig dem Schaffen und Wirken des in Leipzig geborenen Komponisten Hanns Eisler. Den Kern der Reihe bilden Titel von 1927 bis 1957, die Eislers Schaffen in seiner großen Bandbreite abbilden. Ergänzend illustriert eine Auswahl von Filmen, in denen Eislers filmmusikalische Grundsätze nach seinem Tod umgesetzt wurden, wie sein Ansatz in das moderne Kino strahlt. Begleitet wird die Reihe von umfangreichen Einführungen und musikalischen Darbietungen.

Eine Veranstaltungsreihe des Cinémathèque Leipzig e.V. in Kooperation mit Eisler-Haus Leipzig e.V., unterstützt durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung Leipzig und die Hanns und Steffy Eisler Stiftung. Kuration: Sven Wörner (mit tatkräftiger Unterstützung von Vera Ohlendorf, Bettina Weil und Steffen Schleiermacher)

Einführungen: Steffen Schleiermacher („musica nova“ / Gewandhaus Leipzig) , Sven Wörner

Klavier: Steffen Schleiermacher, Gesang: Dirk Schmidt

Di, 3.11.
19:00 Theorie und Praxis – Kurzfilmprogramm mit Einführung
21:45 Niemandsland (Victor Trivas, DE 1931, 71 min, Musik: Hanns Eisler, dtOV) mit Einführung & Musikbeispielen

Mi, 4.11.
19:00 Marie Antoinette (Sofia Coppola, USA 2006, 123 min, englOV)
21:30 Deadline at Dawn (Harold Clurman, USA 1946, 83 min, Musik: Hanns Eisler, englOV)

Do, 5.11.
19:00 Der verlorene Engel (Ralf Kirsten, DDR 1966/71, 60 min, Musik: Andre Asriel, dtOV) mit Einführung
21:00 Mit der Faust in der Tasche / I Pugni in Tasca (Marco Bellocchio, IT 1965, 105 min, Musik: Ennio Morricone, OmeU)

Di, 10.11.
19:00 Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt? (Slatan Dudow, DE 1931, 71 min, Musik: Hanns Eisler, dtOV) mit Einführung & Musik
21:30 Die Seeteufel von Cartagena / The Spanish Main (Frank Borzage, USA 1945, 96 min, Musik: Hanns Eisler, englOV) mit Einführung & Musik

Mi, 11.11.
19:00 Unser täglich Brot (Slatan Dudow, DDR 1949, 105 min, Musik: Hanns Eisler, dtOV) mit Einführung & Musik
21:45 The Woman on the Beach (Jean Renoir, USA 1947, 71 min, Musik: Hanns Eisler, englOV) mit Einführung

Do, 12.11.
18:30 Die Hexen von Salem / Les sorcières de Salem (Raymond Rouleau, FR/DDR 1957, 145 min, Musik: Hanns Eisler, dtF/teilweise OmU) mit Einführung
21:45 Eine Liebe von Swann / Un amour de Swann (Volker Schlöndorff, BRD 1984, 110 min, Musik: Hans Werner Henze, englF) mit Einführung

Weitere Informationen, Online-Tickets und Kartenreservierung unter: https://cinematheque-leipzig.de/programm/reihen/hanns-eisler-filmmusiken-zum-abreagieren-sentimentaler-stimmungen/
Da wir Corona-bedingt begrenzte Platzkapazitäten haben, empfehlen wir, vorab zu reservieren!

Ort
Cinémathèque Leipzig in der naTo, Karl-Liebknecht-Straße 46, 04275 Leipzig

Eintritt
Cinémathèque Leipzig in der naTo: 6,50 € / 5,00 € (ermäßigt) / 3,00 € (Leipzig-Pass)

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News

Wir fangen ganz von vorn an

Ein Film von Bettina Ehrhard für das ZDF aus dem Jahr 2020.
Aus dem Werbetext: Die Stunde null schlug 1945 auch für die Musik: Neue Klänge sollten die Deutschen zu besseren Deutschen machen, so sah es der Plan der Alliierten vor. Doch mit dem Kalten Krieg kam die ideologische Vereinnahmung – hüben wie drüben. In dem Dokumentarfilm wird ein wenig beleuchtetes Kapitel deutsch-deutscher Geschichte unterhaltsam erzählt.

Es erklingt Musik von Hanns Eisler. Über ihn und sein Werk sprechen im Film: Daniel Pozner, Nuria Schönberg-Nono und Friederike Wißmann.

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EislerTag am 15. November 2020 in Potsdam

 

EislerTag – So. 15.11.2020

Veranstaltungsort

Potsdam Museum, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam, www.potsdam-museum.de


11.00 – 12.30 Uhr
IHEG-Mitgliederversammlung (nur für Vereinsmitglieder)
Tagesordnung:
1. Begrüßung und Verabschiedung der Tagesordnung
2. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 23.3.2019
3. Tätigkeitsbericht des Vorstands
4. Bericht des Editionsleiters zur HEGA
5. Kassenbericht und Mitgliederstand
6. Entlastung des Vorstands
7. Bericht der Hanns und Steffy Eisler Stiftung
8. Verschiedenes


12.30 – 14.00 Uhr
Mittagspause

14.00 – 15.30 Uhr
Vortrag von Dr. Jürgen Schebera
Brecht – Busch – Eisler
DREI FILMISCHE WIEDERENTDECKUNGEN AUS DEN JAHREN 1954/1966/1968 Jürgen Schebera präsentiert den Titelgesang aus Joris Ivens‘ DEFA-Dokumentarfilm „Lied der Ströme“ (Text: Brecht / Musik: Schostakowitsch / Interpret: Busch) sowie zwei bisher kaum bekannte frühe Eisler-Sendungen des Deutschen Fernsehfunks: „Hanns Eisler in Lied und Wort“ / „Blick in ein großes Werk“ (Mitwirkende: Rolf Ludwig, Gisela May, Irmgard Arnold, Robert Trösch und Hermann Hähnel).

15.30 – 16.00 Uhr
Kaffeepause im Foyer

16.00 – 18.00 Uhr
Filmvorführung HITLERKANTATE / Melodram, 2005
Regie: Jutta Brückner, Musik: Peter Gotthardt
In den Hauptrollen: Lena Lauzemis und Hilmar Thate

Anmeldungen / Reservierungen
Internationale Hanns Eisler Gesellschaft e. V.
Petra Hildebrand-Wanner
Tel. (+49) 030 / 61 28 84 61, Fax: (+49) 030 / 61 28 04 63
Mobil-Tel. 0170 / 930 17 59, E-Mail: IHEG@hanns-eisler.de

Eine gemeinsame Veranstaltung der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft (IHEG)
mit der Ernst Busch-Gesellschaft (EBG), Frau Dr. Carola Schramm. www.hanns-eisler.de, www.ernst-busch.net

Hanns Eisler Gesamtausgabe: Briefe Band 3 erschienen

Im Rahmen der Hanns Eisler Gesamtausgabe, herausgegeben von der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft, ist im Verlag Breitkopf & Härtel in der Serie IX (Schriften) Bd. 4.3: Briefe 1952-1956 herausgegeben von Maren Köster erschienen.

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Neuerscheinung: "Musik und Gesellschaft"

Im September 2020 beim Verlag Koenigshausen & Neumann in Würzburg erschienen.

Das Wesentliche zu den Triumphen, Avantgarden und Notlagen des Musikbetriebs: übersichtlich, pointiert und lustvoll präsentiert.

107 Autoren, 421 Beiträge: Die volle Bandbreite des Wissenschaftsjournalismus und der Musik-Essayistik. Eine Zeitreise durch das Musikleben vom Mittelalter zur Gegenwart.

Mit dabei in Band 2 auch eine Abhandlung zu Hanns Eisler!

Eine faszinierende Musikgeschichte Europas – und darüber hinaus – vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 421 chronologisch angeordnete Essays zu Musik, Musiktheater und Musikleben, geschrieben von namhaften Autorinnen und Autoren, Wissenschaftlern und Journalisten aus einem Dutzend Länder: Ein reich bebildertes Kompendium fundierter und inspirierter Texte zum facettenreichen Zusammenspiel von Musik und Gesellschaft.

Herausgeber: Frieder Reininghaus, *1949 in Korntal; seit 1971 Mitarbeiter u. a. von Deutschlandfunk, WDR, NDR und SWR; Autor bzw. Kulturkorrespondent verschiedener Zeitungen und Zeitschriften; in den 1970/80er Jahren Klavierbegleiter, Plattenaufnahmen und Filmmusiken; seit 1991 Lehraufträge u. a. an den Universitäten Bayreuth, Bratislava, Wien und Salzburg; (Mit-)Herausgeber von wissenschaftlichen Handbüchern sowie 2011–2018 der Österreichischen Musikzeitschrift (ÖMZ).

Judith Kemp, *1983 in München; studierte Musik- und Theaterwissenschaft sowie Germanistik in München und London; 2015 Promotion über Münchens Kabarett »Die Elf Scharfrichter«; Redakteurin der ÖMZ und Mitarbeiterin der Internationalen Schönberg-Gesellschaft in Wien; seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Musikinstrumentensammlung des Deutschen Museums in München.

Alexandra Ziane, *1973 in Vilshofen; studierte Musikwissenschaft und Kunstgeschichte in Augsburg, Cremona, Wien und Heidelberg, wo sie 2008 promovierte; 2002/2003 Stipendiatin des Deutschen Historischen Instituts in Rom. 2007–2012 arbeitete sie als Lektorin beim Laaber-Verlag, seit 2012 ist sie Mitarbeiterin der Redaktion des Wiener Konzerthauses und war Autorin der ÖMZ für Alte Musik.

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Veranstaltungen während Corona

Bitte beachten Sie unseren Veranstaltungskalender. Erfreulicherweise dürfen unter den Hygienebeschränkungen Konzert-, Theater- und Kulturveranstaltungen stattfinden. Alle Hinweise sind jedoch ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich am Konzertort, ob und unter welchen Bedingungen das Konzert bzw. das Theaterstück oder die Lesung stattfinden werden.